Alte Gedenktafel für Pfarrer Geiger in Karrösten restauriert und an neuem Platz fixiert

Josef Anton Geiger (1880-1945) war seit 1909 Expositus von Karrösten und nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten durch seine klare Positionierung gegen deren Ideologie in das Visier der Gestapo geraten. Nach einigen Hausdurchsuchungen wurde er im Dezember 1939 in "Schutzhaft" genommen und wegen seiner bekannt oppositionellen Haltung zum NS-Regime unter dem Vorwand "eines Verbrechens nach § 1 der Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen" zu 18 Monaten Zuchthaus verurteilt. Er musste die Strafe, zum Teil in Einzelhaft, in Garsten bei Steyr ableisten. Nach seiner Entlassung im Jänner 1941 wurde ihm verboten, österreichische Länder zu betreten. Er wich nach Bad Brückenau (Bayern) aus, wo er als Hausgeistlicher der "Kongregation der Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu vom Dritten Orden des hl. Franziskus" seine letzten Lebensjahre verbrachte. Durch Briefzensur isoliert und die Haft gesundheitlich geschwächt, starb er im Oktober 1945 in Würzburg. Dort fand er auf dem Friedhof der Kongregation seine letzte Ruhestätte. Mit treffenden Worten erinnert die restaurierte Gedenktafel an der Eingangsfront der Marienkapelle: "Er hat die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst, deshalb starb er in Verbannung." 

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